„Mentor zu sein gibt mir die Möglichkeit zur Selbstreflexion.“

Mentor Monday #1: Im Gespräch mit Yvonne

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Yvonne bei der Supervision am 16. Februar 2016 auf der Praterinsel, München (Foto: Anie Schopf)

Zu Beginn des Mentoring-Programms werden durch das Matching Mentoring-Paare aus einem jungen Mitarbeiter und einem erfahrenen Mitarbeiter gebildet. Bevor der Mentoring-Prozess starten kann, werden die zukünftigen Mentoren in einem Qualifizierungstraining auf ihre Rolle als Mentoren vorbereitet. Anschließend finden die Treffen der Mentoring-Paare in regelmäßigen Abständen statt. Wie die Mentoren das Programm wahrnehmen, dokumentieren wir für Euch in unserem Format „Mentor-Monday“. Abwechselnd mit dem „Mentee-Monday“ erhaltet ihr so Einblicke in den Alltag einer Mentoring-Beziehung im Unternehmen. Heute erfahrt ihr, warum Yvonne, Frühstücks Supervisor im Novotel München City*, Mentorin geworden ist und welche besonderen Momente sie dadurch bereits erleben durfte.

Warum bist du Mentorin geworden?

Ich habe mich für das Mentoren-Programm entschieden, weil ich es wichtig finde, Azubis zu zeigen, was für Möglichkeiten sie haben. Ich bin jederzeit für meine Mentee da und stehe zur Seite, wenn es Fragen oder Probleme gibt.

Wie sind die Treffen mit deiner Mentee bisher abgelaufen?

Zu Beginn gab es kleine Anfangsschwierigkeiten. Ich habe mich gefragt, wie man am besten anfängt. Meine Mentee, sie ist 16 Jahre alt, hat am Matching-Tag von sich behauptet, teilweise noch sehr unsicher zu sein. Mittlerweile ist sie schon deutlich selbstbewusster geworden. In den Treffen reden wir meistens über Arbeitsabläufe. Sie bringt Themen mit, die sie beschäftigen und ich bestärke sie in ihrer Arbeit. Ich zeige ihr auf, dass sie ihre Aufgabe super löst und frage, wie alles gelaufen ist und was besser funktioniert. Im Prinzip bin ich Ideengeber und zeige mögliche Wege auf.

Was hast du für dich bereits aus der Mentoring-Beziehung mitnehmen können?

Ich sehe unheimlich viele Parallelen zu dem, wie ich früher selbst in der Ausbildung war. Mentor zu sein gibt mir die Möglichkeit zur Selbstreflexion. Das fasziniert mich, denn ich sehe, dass ich genau so angefangen und mich ähnlich gefühlt habe. Dazu sage ich: Wow!

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*Accor betreibt mehrere Hotelmarken. Dazu zählen unter anderem die Hotelmarken Novotel und ibis, die aktuell mit den Häusern Novotel München Messe, Novotel München City und ibis City an dem Mentoring-Programm teilnehmen. Dies führt zu der Besonderheit, dass Mentor und Mentee nicht zwangsläufig im selben Haus arbeiten.

Mehr Informationen zu unserem Mentoring-Programm findet ihr hier.

 

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