Digitale Kompetenzen – welche Fähigkeiten werden wir in Zukunft brauchen?

Digitale Kompetenzen – welche Fähigkeiten werden in Zukunft gebraucht?Wir alle erleben die Digitalisierung und die stärkere Vernetzung unserer Lebenswelt im Wandel unserer Arbeit wieder. Ansprüche an den einzelnen Menschen verändern sich. Die Halbwertszeit von fachspezifischem Wissen nimmt ab. Gleichzeitig werden überfachliche Kompetenzen immer wichtiger. Gerade diese kommen jedoch in Ausbildung und Studium bislang häufig zu kurz.

Kompetenzen der Zukunft

Ein Umdenken ist notwendig. Laut dem Bericht „The Future of Jobs“ des World Economic Forum (2016), sind es vor allem Kompetenzen wie Kreativität, Flexibilität, kritisches und systemisches Denken, komplexe Problembewältigung, Transfervermögen und Entscheidungsfähigkeit, die in Zukunft bzw. bereits heute immer wichtiger werden.

Arbeit der Zukunft

Abläufe zu koordinieren, die Kommunikation zu steuern und eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen, werden zukünftig vermehrt den Arbeitsalltag prägen. Tätigkeiten werden durch die Vernetzung von Informationstechnologien, Automatisierungstechniken und Software in technologischer und organisatorischer Hinsicht anspruchsvoller und komplexer. Die Anpassung an dieses sich stetig verändernde Umfeld setzt voraus, dass sich der Einzelne entsprechend entwickelt. In diesem Zusammenhang wird häufig von „lebenslangem Lernen“ gesprochen.

Ausbildung der Zukunft

Die Digitalisierung und Veränderung der Arbeitswelt führt auch in Bezug auf die Qualität und die Anpassungsfähigkeit der dualen Ausbildung zu regelmäßigen Diskussionen. Die Relevanz des Themas wird im Paragraph 1, Absatz 1, des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) deutlich, hier heißt es: „Die Berufsausbildung hat die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln […]”. Dabei beschränkt sich das (Aus-)bildungssystem bislang mehr oder weniger ausschließlich auf die Vermittlung von Fachqualifikationen. In Zukunft wird das so nicht mehr ausreichen. Junge Menschen müssen darauf vorbereitet werden, unternehmerische Fähigkeiten zu entwickeln, mentale Fähigkeiten, wie soziale und kommunikative Kompetenz sowie die Bereitschaft und Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen rücken in den Fokus.

Wie können diese Kompetenzen vermittelt werden?

Eine wirksame Methode zur Vermittlung der überfachlichen Kompetenzen stellt betriebliches Mentoring dar. Durch Mentoring lassen sich Erfahrungen generationen-, hierarchie- und abteilungsübergreifend weitergeben. Dies stärkt Fähigkeiten auf beiden Seiten, so profitieren sowohl junge und erfahrene Mitarbeitern. Wie betriebliche Mentoring genau wirkt, erfahrt ihr hier.

Quellen: 

http://www.spiegel.de/karriere

www.haufe.de/personal/hr-management

https://cmc.wfb-bremen.de

https://www.weforum.org

http://www.kas.de

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