Fragerunde bei RYC!: Was sind die häufigsten Fragen der Mentoren und Mentees?

Abbildung: Häufig gestellte Fragen

Der Beginn einer Mentoring-Beziehung ist für beide Seiten mit Aufregung oder sogar Nervosität verbunden. Wer ist dieser andere Mensch, mit dem ich in eine intensive 1:1-Beziehung einsteige? Was sind meine Aufgaben und wie gehe ich mit Konflikten um?

Viele dieser Fragen klären sich bei der Mentoring-Qualifizierung oder bei der Kick-off-Veranstaltung zu Beginn unserer Programme. Probleme während der Beziehung können bei Supervisionen diskutiert und häufig sogar gelöst werden. Nichtsdestotrotz hat jeder Mentor und jeder Mentee seine ganz eigenen Fragen.

Wir haben die dringlichsten Fragen der Programm-Teilnehmer in einem goßen RYC!-FAQ gesammelt. Hier stellen wir euch einen Auszug davon vor.


Was sind häufige Fragen der Mentoren?


1.) Was ist Mentoring genau?
Um welche Themen geht es?

Im Rahmen unseres Inhouse-Mentoring ist ein Mentor ein erfahrener Mitarbeiter, der seinen Mentee – einen jüngeren, weniger erfahrenen Mitarbeiter – beim Berufseinstieg begleitet. Der Mentor unterstützt den Mentee auf Augenhöhe dabei, seine selbstgesteckten Ziele zu erreichen und sein Potential zu entfalten. Das bedeutet, dass ein Mentor in erster Linie zuhört, Möglichkeiten sowie Chancen aufzeigt und dadurch Wachstum ermöglicht.
In der Regel ist ein Mentoring-Programm Teil des Onboarding oder der Personalentwicklung. Die Schwerpunkte der Beziehung sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Klassische Themen sind neben der persönlichen Entwicklung des Mentees vor allem berufliche Punkte, wie zum Beispiel der Karriereweg im Unternehmen. 

2.) Wie sind meine Aufgaben als Mentor und wie viel Zeit muss ich einrechnen?

Die Mentoring-Beziehung erstreckt sich über min. sechs Monate. Grundsätzlich ist der Mentor für den Ablauf der Mentoring-Beziehung (also für die Treffen und die Zielsetzung) verantwortlich, während der Mentee Inhalte und Gesprächsthemen liefert. Konkrete Aufgaben ergeben sich somit aus den individuellen Belangen des Mentee und aus den gemeinsamen Treffen. Diese Mentoring-Treffen sollten unserer Empfehlung nach alle 14 Tage für ca. 90 Minuten stattfinden, lassen sich durch das Paar jedoch flexibel gestalten. Die Treffen können am (gemeinsamen) Arbeitsort stattfinden, aber natürlich auch in einem Café, Park oder im Zuge eigener Hobbies. Neben den regelmäßigen Treffen müssen die Mentoren zwei volle und zwei halbe Trainingstage als Teil der Qualifizierungsstruktur einplanen.

3.) What’s in for me?

Welche Vorteile Inhouse-Mentoring für die Mentees aber vor allem auch für die Mentoren birgt, haben wir in einem gesonderten Blog-Artikel im Detail beschrieben. Hier weiterlesen.

 

Was fragen sich die Mentees?


1.) Was sind die Bestandteile des Programms und welche Unterstützung erhalte ich von ROCK YOUR COMPANY! ?

Diese Frage betrifft sowohl Mentoren als auch Mentees. Unser Inhouse-Mentoring startet mit einer Mentoring-Qualifizierung, in der die erfahrenen Mitarbeiter in die Methoden des Mentoring eingeführt werden und ihre Erfahrungen abstecken. Anschließend folgt das „Matching & Kick-off“ als Auftaktveranstaltung für die 1:1-Beziehung. Hier lernen sich Mentoren und Mentees kennen, werden ‚gematched’ und vereinbaren Ziele für ihre zukünftigen Treffen.
Während der halbjährigen Mentoring-Beziehung erhalten die Mentoren zwei Supervisionen, die Chancen zum Austausch mit anderen Mentoren sowie zur professionellen Unterstützung durch unsere Trainer bieten. Die Mentees erhalten (in der Regel) drei Trainings, in denen weitere Inhalte zu personalen und sozialen Kompetenzen vermittelt werden, zum Beispiel zur Förderung von individuellen Stärken oder zur Stressbewältigung (Liste der möglichen Trainings findet ihr hier).
In einem monatlichen Newsletter teilen wir zudem Best Practices und Updates zum Stand des Programms mit. Auch bei anderen Fragen und etwaigen Problemen steht das RYC!-Team jederzeit zur Verfügung.

2.) Was mache ich, wenn mein Mentor keine Zeit hat oder andere Konflikte entstehen?

Zuerst hilft es, das Thema offen und transparent mit dem Mentor zu besprechen. Oft steckt etwas anderes dahinter, als man vermutet. Sollte dennoch kein Weg gefunden werden, unterstützen wir selbstverständlich bei der Lösungsfindung. Den Mentoren stehen dafür die Supervisionen zur Verfügung. Die Mentees können während der Trainings mögliche Probleme gegenüber unseren erfahrenen Trainern ansprechen.
Bevor es zum Abbruch einer Mentoring-Beziehung kommt, führen wir mit allen Beteiligten mehrere Gespräche und versuchen eine Lösung zu finden. Dennoch kann dieser Fall – wie bei jeder anderen Beziehung auch – eintreten.

3.) Wie lerne ich meinen Mentor kennen und baue eine Beziehung zu ihm auf?

Zum Programmstart lernen sich alle Teilnehmer beim Matching-Tag in verschiedenen interaktiven Übungen kennen. Anschließend bilden wir die Paare mittels unseres bewährten Speed-Dating-Prozesses. Dabei werden die Wünsche der Mentees bevorzugt berücksichtig. Es werden jedoch keine Paare gebildet, die nicht einvernehmlich miteinander arbeiten möchten. Dass dabei jemand ‚leer’ ausgeht, ist bisher noch nie vorgekommen. Beim Matching der Paare achten wir außerdem darauf, dass der Mentor nicht der direkte Kollege ist – dadurch kommt es zu keinen Unannehmlichkeiten bei der Arbeit.
Beim anschließenden Kick-off werden bereits die ersten Mentoring-Treffen geplant, in denen es vor allem um das gegenseitige Kennenlernen geht. Dies gibt Mentoren und Mentess Sicherheit und schafft Gesprächsstoff. Durch die regelmäßigen Treffen kann dann Schritt für Schritt eine Vertrauensbeziehung entstehen. Es hilft, von Anfang an offen zu sein und sich auf den Prozess einzulassen.

Wir wünschen ein gutes Gelingen der Mentoring-Beziehung und helfen bei allen Fragen sowie Probleme jederzeit gerne weiter!

Abbildung: Fragen zum Mentoring gelöst

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