„Ich bin sehr glücklich über so eine nette Mentorin“

Seit sechs Jahren ist Olia in Deutschland zu Hause. Olia ist aus Georgien. Anfang März war sie als Teilnehmerin unseres Corporate-Mentoring Programms zu Gast bei uns auf der Praterinsel. Im Programm engagieren sich Mitarbeiter unterschiedlicher Unternehmen als Mentoren für junge Menschen mit Migrationshintergrund (mehr zum Thema Arbeitsmarktintegration).

Nach der Qualifizierung der Mentoren an Tag eins, treffen angehende Mentoren und Mentees am zweiten Tag zum ersten Mal aufeinander. Bauchkribbeln. Ein besonderer Moment. Spielerisch, mit viel Austausch, lernen sich beide Gruppen kennen. Persönliche Geschichten und Erlebnisse verbinden. Bald darauf findet das eigentliche Matching statt. Aus Teilnehmern werden Mentoring-Paare. Eine Duo wollen wir euch heute vorstellen: Gabriela und Olia!

Wie habt ihr euch heute morgen vor dem ersten Treffen gefühlt?

Gabriela: Ich war sehr gespannt. Nicht nervös oder aufgeregt, aber einfach gespannt, wie die Mentees sein werden und was heute alles passiert.

Olia: Ich hatte auch keine Angst oder so, sondern war sehr neugierig, was passiert und was die Mentoren so machen.

Und jetzt nach dem Matching?

Olia: Ich bin sehr glücklich über so eine nette Mentorin!

Gabriela: Ich bin glücklich und irgendwie erleichtert, weil ich davor so gespannt war, was passiert.

Welche Erwartungen hattet ihr an den Tag heute?

Gabriela: Eigentlich gar keine. Ich war vollkommen offen und gestern, beim ersten Treffen der Mentoren, haben wir auch nichts erfahren, außer, dass es genug Mentees für alle gibt (lacht). Ich hatte gar keine konkrete Vorstellung.

Olia: Ich habe auch nichts erwartet.

Was hat euch dazu bewegt mitzumachen?

Olia: Ich habe gehofft, Hilfe bei meinen Problemen zu bekommen.

Gabriela: Obwohl ich bei RYL! arbeite, war ich nie offiziell Mentorin und habe auch nie an der Mentoring-Qualifizierung teilgenommen. Daher wollte ich unbedingt auch mal diese Erfahrung machen, wie es ist, jemanden zu begleiten. Gerade weil ich in der Kommunikation darüber schreibe, will ich verstehen, wie es ist Mentorin zu sein.

Was wisst ihr schon übereinander?

Gabriela: Wir haben schon sehr viel geredet und übereinander erfahren, über unsere Hobbys und unsere Ziele und Wünsche für die kommenden Monate.

Olia: Gabriela und ich gehen beide sehr gerne tanzen. Sie macht gerne Sport und wir haben viele gemeinsame Interessen.

Gibt es auch die ein oder andere lustige Geschichte übereinander?

Gabriela: Wir haben lustigerweise beide mal die Erfahrung gemacht, wie es ist, wenn beim Reisen alles schief geht: wenn das Auto liegen bleibt, mitten in der Pampa, man sitzt da im nirgendwo und der Abschleppdienst kommt und kommt nicht – mir ist das mal auf dem Weg nach Würzburg passiert und Olia auf dem Weg nach Griechenland.

Was sind eure Ziele für die kommenden Monate?

Gabriela: Zuerst wollen wir, dass Olia den Sprachkurs gut abschließt und einen besseren Praktikumsplatz für sie finden. Danach wäre es natürlich toll einen guten Job für Olia zu finden.

Was wünscht ihr euch für diese Zeit?

Olia: Ich wünsche mir, dass Gabriela mir beim Praktikum helfen kann und auch dabei, eine bessere Arbeit zu finden. Und, dass ich so besser Deutsch lerne.

Gabriela: Ich hoffe, dass wir auch viel Spaß zusammen haben und schöne Dinge miteinander erleben. Ich wünsche mir, dass ich Olia motivieren kann und, dass sie auch Lust darauf hat.

Wann werdet ihr euch das erste Mal treffen und was wollt ihr machen?

Gabriela: Wir treffen uns in zwei Wochen, zum Mittagessen oder abends. Ganz gemütlich in einem Café und besprechen, was in den zwei Wochen passiert ist und was wir machen wollen. Ich bin gespannt, was wir umsetzen werden.

Olia: Gabriela ist eine ganz tolle Mentorin. Ich freue mich auf das Treffen.

Vielen Dank für das Interview!

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