“Ich habe nach Wegen gesucht, mich in die Gesellschaft einzubringen”

 

Ursprünglich aus Stuttgart, aber in ihrem Leben schon viel in der Welt herumgekommen: unsere neue Salesmanagerin Friederike Horlacher. Als begeisterte und erfahrene Psychologin verhilft sie RYC! seit März 2018 auf der Praterinsel zu mehr Partnern.

 

Was hat dich zu RYC! geführt?

Friederike: Ich habe schon während meines Studium nach Wegen gesucht, um mich in die Gesellschaft einzubringen. Unter anderem habe ich gemeinsam mit Freundinnen den Verein Bridging Gaps e.V. gegründet. Mit diesem setzen wir uns in Deutschland und Südafrika für den Abbau von Rassismus und Stereotypen ein.

In der Vereinsarbeit wurde mir die zentrale Bedeutung von individueller Förderung zur Reduktion gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten bewusst, gerade in Form von Potentialentfaltung und Bestärkung. Um unsere Projekte durchzuführen, sind wir im Verein immer auf Fördergelder angewiesen. Durch diese finanzielle Abhängigkeit habe ich mich gefragt: wie kann man als sozial orientierte Organisation finanziell unabhängig werden und einen größeren Wirkungskreis entfalten? Dabei bin ich auf den Ansatz des sozialen Unternehmertums gestoßen und auf RYC! als eines der spannendsten Sozialunternehmen.

Dass RYC! Mentoring gezielt einsetzt, damit sich junge Arbeitnehmer und Auszubildende in ihren Betrieben persönlich weiterentwickeln und entfalten können – das fand ich genial! Dass so Abbruchquoten von Auszubildenden reduziert werden und damit die Firmen auch direkt profitieren, hat mich so überzeugt, dass ich mich direkt beworben habe.

Welche deiner eigenen Werte verbindest du mit RYC!?

Friederike: Leidenschaft, Professionalität und Chancengerechtigkeit. Ich hatte das Glück, in einem sehr liebevollen Elternhaus groß zu werden, das versucht hat alles möglich zu machen. Mit zwei Akademikereltern war Bildung immer ein Thema, in das investiert wurde. Dadurch hatte ich viele Chancen, die andere in meinem Alter nicht hatten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich wichtig bin, meine Meinung zählt, man mir zuhört; und das war selbstverständlich für mich. Erst mit der Zeit habe ich entdeckt, was für ein Privileg es ist so aufzuwachsen und wie stark das soziale Umfeld definiert, wer du wirst im Leben. Ich frage mich: Wie schaffen wir es als Gesellschaft, dass Menschen unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund Verantwortung für ihr Leben übernehmen können? Und RYC! ist eine der tollsten Antworten auf diese Frage.

Welche Herausforderungen bringt die Stelle als Salesmanagerin mit sich?

Friederike: Eine allgemeine Herausforderung im Vertrieb besteht darin, dass es einen großen Unterschied gibt, zwischen jemanden für ein Produkt zu begeistern und jemanden von einem Kauf zu überzeugen. Dass unsere Partner mit Inhouse-Mentoring direkt in ihre Mitarbeiter investieren, finde ich den spannendsten, aber auch herausforderndsten Teil meiner Arbeit. Herausfordernd, weil die Verantwortlichen für die Förderung ihrer Mitarbeiter Geld in die Hand nehmen müssen. Gleichzeitig ist es spannend, weil es im Hinblick auf eine bessere Firmenkultur, weniger Abbrüche von Ausbildungsverträgen und eine generelle Arbeitszufriedenheit ein riesiges Potenzial bietet – was zunehmend auch von Firmen erkannt wird.

Hattest du schon eine Mentorin oder einen Mentor?

Friederike: Persönlich sind in meinem Umfeld einige Personen, die mich mit ihren Erfahrungen und ihrer persönlichen Begleitung sehr weitergebracht haben. Dies sind gar nicht mal deutlich ältere Menschen, sondern eher gleichaltrige. Meine Mitgründerin bei Bridging Gaps e. V. ist eine Mentorin für mich, weil sie es schafft, dass Menschen die beste Version ihrer selbst werden. Diese Erfahrungen, die ich mit ihr und anderen Mentoren gemacht habe, begeistern mich sehr für das Thema Mentoring. Dass RYC! in seinem Inhouse-Mentoring Programm jungen Menschen einen Mentor oder eine Mentorin aus der eigenen Firma an die Seite stellt, finde ich sehr sinnvoll weitergedacht.

Welche Vision hast du für RYC!?

Friederike: Meine Vision ist, dass RYC! mit dem Thema Inhouse-Mentoring die Sichtbarkeit bekommt, die das Thema verdient hat und sich als der Ansprechpartner für Mentoring am Markt etabliert. Ich möchte, dass sich Mitarbeiter als Menschen wahrgenommen fühlen und in ihren Potenzialen gefördert werden.

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