RYC!-Sommer Spezial: unsere Trainer Vol. 5 – Sascha Klein



Mit viel Leichtigkeit: Sascha Klein

Sascha Klein ist ROCK YOUR COMPANY! durch und durch. Zuerst als Programmdirektor und Sales-Manager und nun als RYC!-Trainer lebt er das Thema Mentoring mit seiner ganzen Trainer-Persönlichkeit. Sein fundiertes Wissen zum Thema Mentoring gibt er an die Teilnehmer weiter und geht dabei gemeinsam mit ihnen einen Schritt weiter, raus aus der persönlichen Komfortzone.

Welcher Moment als RYC!-Trainer ist dein persönlicher „Golden Moment“?

Für mich ist der Auftakt eines neuen Mentoring-Programms jedes Mal ein aufregendes Erlebnis. Das galt als Programmdirektor und gilt nun umso mehr, wenn ich den Prozess als Trainer begleiten darf. Während der Mentoring-Qualifizierung sind Mentees und die Mentoren jeweils noch für sich in einem Training. Die Anspannung liegt dann förmlich in der Luft: wer wird am Matching-Tag auftauchen? Interessanterweise sind vor allem die Mentoren jedes Mal richtig aufgeregt. Wenn am Matching-Tag die Mentoring-Paare verkündet werden und sich Kollegen, nach nur einem halben Tag Kennenlernen, vor Freude in die Arme fallen, oder sich mit einem enthusiastischen High-Five feiern, dann ist das mein Golden Moment.

Du hast als Salesmanager von RYC! bereits viele Erfahrungen gesammelt: Inwiefern profitierst du für deine Trainertätigkeit bei RYC! von diesen Erfahrungen?

In meiner Zeit als Programmdirektor und Sales-Manager habe ich unglaublich viel gelernt. Einerseits war ich sehr nah dran an der inhaltlichen Entwicklung unserer Programme und kenne den Prozess, die Zusammenhänge und Hintergründe. Andererseits habe ich durch den Austausch mit potenziellen Kunden, unseren Partnern und Teilnehmern ein sehr gutes Verständnis dafür entwickelt, was funktioniert und was nicht. Erfolgreich kann ein Programm dann werden, wenn man offen über Erwartungen spricht; wenn die Bedürfnisse der Beteiligten berücksichtigt werden; man sich auf Augenhöhe begegnet und voneinander lernt – so wie eben in einem guten Training. Auch persönlich bin ich sehr stark gewachsen. Die Arbeit in einem kleinen Team und angetrieben von einer großen Idee – das war nicht immer nur einfach, sondern auch herausfordernd. Rückblickend würde ich aber nichts daran ändern wollen, sondern bin im Gegenteil für jede einzelne Erfahrung sehr dankbar.

Was begeistert dich an der Arbeit mit jungen Menschen?

Junge Menschen, ob Azubis oder Berufseinsteiger, sind die Zukunft des Unternehmens. Sie sind die Fach- und Führungskräfte von morgen. Bei RYC! bin ich angetreten um die Arbeitswelt der Zukunft zu mitzugestalten. Durch die Arbeit mit jungen Menschen können wir nachhaltige Veränderungen anstoßen. Insbesondere durch unsere Mentoring-Programme entwickeln wir ein neues Bewusstsein für die Zusammenarbeit zwischen jungen und erfahreneren Mitarbeitern. Diese Veränderungen mitzugestalten und über einen längeren Zeitraum zu begleiten, begeistert mich. Wenn sich Kollegen auf Augenhöhe begegnen und sich gegenseitig in ihrer Arbeit – und darüber hinaus unterstützen – das ist der Moment, in dem die Zukunft zur Gegenwart wird.

Hast du eine Lieblingsübung oder -methode? Und wenn ja, warum diese?

Für den Moment ist es der POW3ER-BURGER – da die Übung unglaublich simple und gleichzeitig sehr wirkungsvoll ist. Wenn ich etwas an meinem Gegenüber wahrnehme, dann geschieht dies durch meine eigene Brille – geprägt durch meine Herkunft, meine Erziehung, meine Werte etc.; meine Wahrnehmung ist also immer subjektiv. Genauso verhält es sich mit der Wirkung auf mich. Wie sehr es mich z. B. stört, dass jemand zu spät kommt, hat mit meiner Brille zu tun, die meine subjektive Wahrnehmung und Wirkung beeinflusst. Wenn mir das bewusst ist, wird auch offensichtlich, dass der Wunsch d. h. das Feedback an mein Gegenüber, nichts mit der Person an sich zu tun hat, sondern mit dem Verhalten und meiner subjektiven Wahrnehmung davon. Das Verhalten von der Person zu trennen ist ein wirksamer Schritt für eine persönliche Begegnung. Natürlich gibt es im Arbeitsalltag „objektive“ Normen und Regeln, die es einzuhalten gibt. Das Bewusstsein, dass wir unsere Umwelt stetig konstruieren, kann uns jedoch dabei helfen, das Verhalten von der Person zu trennen. Damit können wir einen offeneren, ehrlicheren Dialog führen, in dem wir wirklich voneinander lernen können.

Potentialentfaltung spielt in unser aller Leben eine Rolle. Wann konntest du dich das letzte Mal beim Wachsen beobachten?

Das letzte Mal, als ich ganz neue Seiten in mir entdeckt habe, war dieses Jahr während meiner Ausbildung zum Yoga-Lehrer (Embodied Flow ®). Für knapp vier Wochen war ich zu Gast auf einer paradiesischen Insel – erholsam war das jedoch nicht. Die konzentrierte Auseinandersetzung mit mir selbst war sehr faszinierend, aber auch anstrengend und mit einigen Wachstumsschmerzen verbunden. Wieder zu erkennen, dass wir unserem Glück nur selbst im „Weg stehen“ und zu verstehen, warum ich mir welche Geschichten erzähle, das war ein großes Learning für mich. Und als ich nach nur 3 Wochen meine erste Yoga-Stunde gegeben habe, da dachte ich seit Langem mal wieder über mich selbst „WOW ;)“.

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