RYC!-Sommer Spezial: unsere Trainer Vol. 7 – Markus Querengässer


 

Mit viel Kreativität: Markus Querengässer

 

Markus Querengässer ist der kreative Kopf der Runde. Blitzschnell versteht er es, Situationen grafisch zu Papier und auf den Punkt zu bringen. In über 8 Jahren als Projektleiter im Unternehmen und Consulting hat er ein tiefes Verständnis von den Problemen unserer Kunden. Mit seinen Erfahrungen unterstützt er bei der Teamentwicklung.

Welcher Moment als RYC!-Trainer ist dein persönlicher „Golden Moment“?

Beim ersten Matching der Mentoring-Paare konnte ein Mentee leider nicht anwesend sein. Sein „Mentor-in-spe“ war darüber sichtlich ungehalten. Er hinterfragte das Engagement des Mentees, zweifelte an dessen Person und wollte der neuen Verbindung nichts Gutes abgewinnen. Die Verbindung stand auf sehr wackeligen Beinen. In einer Pause fragte ich ihn unter vier Augen nach seinen Zweifeln und Hypothesen. Nachdem er seiner Unzufriedenheit Luft gemacht hatte, wiederholte ich seine Antworten und  . Dabei musste der Mentor lachen und seine negative Erwartungshaltung revidieren. Er wollte der Mentoring-Beziehung nun eine Chance geben.

Du hast besonders mit dem Bereich Teamwork bereits viele Erfahrungen gesammelt: Inwiefern profitierst du für deine Trainertätigkeit bei RYC! von diesen Erfahrungen?

Die Arbeit mit unterschiedlichsten Teams und Menschen hat mich seit jeher begeistert. Innerhalb von vielen Aufenthalten im Ausland und diversen Projekten habe ich mit zahlreichen Menschen zusammengearbeitet. Dabei stellte ich immer wieder fest, wie die Teams mit einer guten Basis an informeller Kommunikation die besten Ergebnisse erzielten. Bei anderen Projektteams mangelte es an Interaktionen, die sich nicht nur auf das Projektziel konzentrierten. Daher sorge ich gern für viel gemeinsamen Austausch, ungewohnte Interaktionen und Reflexion in meiner Arbeit. All das setze ich natürlich auch in meiner RYC!-Tätigkeit ein, um eine offene Kommunikation miteinander zu motivieren.

Worin bist du Experte und warum?

Als Visualisierer zeichne ich Bilder um Menschen in ihrem Denken voranzubringen. Als Teamentwickler sorge ich dafür, dass Menschen gemeinsam denken. Ein gutes Teambuilding setzt auch ein „Team-Bild-Ding“ voraus. Soll heißen: Menschen brauchen vereinfachte Bilder, die Dinge auf den Punkt bringen und gemeinsames Verstehen fördern. Schon als Projektleiter sah ich, wie häufig Kommunikation mit dicken Powerpoint-Präsentationen verwechselt wurde. Um Menschen zu erreichen, braucht es nur ein paar Stiftstriche. Mit Zeichnungen rege ich Teams dazu an, sich zu reflektieren, miteinander zu kommunizieren und sich selbst zu managen. Das ist auch die Grundlage für zwei weitere meiner Tätigkeiten: ich designe Kommunikationsmittel und bin als Graphic Recorder bei Events tätig.

Inwiefern spielt Humor eine Rolle in deinen Trainings?

Humor spielt eine wesentliche Rolle in meinem Leben. Ich mochte es immer, wenn ich Menschen zum Lachen bringen konnte. Daher spielt Humor natürlich auch eine Rolle in meinen Trainings. Das beginnt mit Plakaten, die zum Schmunzeln anregen, geht über amüsante Auflockerungsübungen und endet nicht selten bei dem einen oder anderen lockeren Spruch. Vieles hängt natürlich auch davon ab, wie gelöst die Runde ist. Mit einem Lachen sind Teilnehmer präsenter, motivierter und haben Spaß an der eigenen Weiterentwicklung.

Du hast viel internationale Erfahrung gesammelt – wie beeinflusst dich das in deiner tagtäglichen Arbeit?

Ich habe u.a. in New Orleans, Mexiko-Stadt, Madrid und Kolumbien gelebt. Mit jedem Ortswechsel änderte sich das komplette Umfeld um hundertachtzig Grad. Auf einmal musste ich mich an neue Lebensumstände gewöhnen, meine Komfortzone verlassen und auf andere Menschen und Kulturen zugehen. Neben Englisch und Spanisch habe ich dabei gelernt, offener zu sein, diverse Perspektiven einzunehmen und neue Herausforderungen anzunehmen. Auch in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen und Unternehmenskulturen sind diese Erfahrungen unbezahlbar.

Potentialentfaltung spielt in unser aller Leben eine Rolle. Wann konntest du dich das letzte Mal beim Wachsen beobachten?

Den größten Wachstumssprung habe ich vollzogen, als ich mich 2015 mit I-HAVE-A-TEAM.de selbständig gemacht habe. Damit stellten sich täglich neue Fragen, die neben dem Gründen auch mit mir selbst zu tun hatten. Wie viel von mir darf ich zeigen? Was wollen meine Kunden? Was will ich? Was bin ich wert? Wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat, gibt die Selbständigkeit stetigen Raum zur Entfaltung und zum Ausbau der gestalterischen Fähigkeiten. Derzeit beobachte ich auch gern jemand anderen beim Wachsen: Unsere neugeborene Tochter entdeckt tagtäglich ein bisschen mehr von unserer Welt und sorgt dafür, dass ich immer wieder demütig anerkennen muss, wie klein wir doch letztlich sind.

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