Erste Schritte in die Mentoring-Beziehung: Ein Mentee im Interview

andeas-petzoldt

Wie bist du mit deiner Mentorin in die Mentoring-Beziehung gestartet?

Zu Anfang möchte ich sagen, dass ich mit meiner Mentorin sehr großes Glück habe.

Wir haben vorab im Matching schon einige grobe Ziele definiert. Danach haben wir vereinbart, dass unsere Treffen regelmäßig im Wechsel an den jeweiligen Arbeitsstätten stattfinden. Des Weiteren finden die Treffen größtenteils außerhalb des Arbeitsbereichs statt, z.B. in einem gemütlichen Café. Ein Hauptgrund dafür ist, dass die Atmosphäre in einem neutralen Raum deutlich entspannter ist. Vor jedem Treffen machen wir einen ausgiebigen Spaziergang, wo jeder sich austauschen kann, wie es in der Arbeit, aber auch privat gerade läuft. Dies hat den Vorteil, dass der Mentor als auch der Mentee auf die Bedürfnisse des Jeweiligen besser eingehen kann.

Die Beziehung zwischen meiner Mentorin und mir ist sehr harmonisch und humorvoll. Nichtsdestotrotz verfolgen wir in unseren Sitzungen stets die Ziele, die wir uns für dieses Treffen vorgenommen haben. Es liegt dann an mir, die neuen Ideen und Impulse in meinen Arbeitsalltag zu integrieren und auszuprobieren. Spätestens beim nächsten Treffen – wenn nicht vorher per E-Mail oder Telefon – werden Probleme in der Umsetzung oder Alternativen besprochen.

Welches Ziel hast du dir gemeinsam mit deiner Mentorin gesetzt?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, da wir viele unabhängige, aber auch miteinander verknüpfte Ziele haben. Ich möchte ein paar Ziele nennen:

– Zeitmanagement, Strukturierung von Arbeitsprozessen und deren Priorisierung

– Umgang mit Helfern und Helferkreisen

– eigene Psychohygiene

– Stärkung des Selbstbewusstseins

– usw.

Was nimmst du aus dem heutigen Training mit? 

Das heutige Training hat mir noch einmal meine Stärken verdeutlicht. Besonders schön war es, von anderen Kolleginnen ein positives Feedback zu erhalten, denn das hat bei mir ein deutlich höheres Gewicht als eine (subjektive) Eigeneinschätzung. Natürlich war auch der fachliche Austausch für mich ein Highlight, denn der kommt in meinem Arbeitsbereich, außerhalb meines Teams oft zu kurz.

Das heutige Training war toll konzipiert und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Ich bin sehr froh, bei diesem Programm dabei sein zu dürfen.

Lieber Andreas, vielen Dank für deine Zeit und die Bereitschaft deine Eindrücke zu teilen!

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